Blogeintrag vom 28.03.20236
Ich bin zurück
privates von mir
Lange war es ruhig hier - aber jetzt bin ich zurück! Und ich habe mir fest vorgenommen, dich ab sofort jede Woche mit frischen, ehrlichen und vielleicht auch inspirierenden Gedanken zu versorgen.
Warum die Pause? Ganz einfach: 20 Stunden Bürojob, meine Selbstständigkeit als Yoga- und Pilateslehrerin und ein erfülltes Privatleben wollten unter einen Hut gebracht werden. Und das war ehrlich gesagt gar nicht so leicht. Ich habe mich inzwischen von einer Sache getrennt und mir damit wieder Raum geschaffen für das, was mir wirklich am Herzen liegt: diesen Blog.
Ab jetzt nehme ich dich also jede Woche mit, mal ganz persönlich, mal fachlich, aber immer authentisch.
Heute starte ich mit einem kleinen Aha-Moment aus meiner Yogapraxis. Ich mache seit über 15 Jahren Yoga und glaub mir: Ich war alles andere als beweglich.
Um es auf den Punkt zu bringen: Ich war steif. 😄 Damals bestand mein Sport hauptsächlich aus Joggen und Spinning, Hauptsache viele Kalorien verbrennen. Als Make-up Artist und Store Managerin bei MAC Cosmetics war mein Alltag ziemlich stressig und Yoga war mein Weg, wieder runterzukommen und bei mir selbst anzukommen.
Meine ersten Schritte habe ich mit der App „Down Dog“ gemacht. Und da gab es diese eine Haltung: Happy Baby. Vielleicht kennst du sie ja. Weißt du, wie schwer es mir gefallen ist, dabei Rücken und Schultern entspannt auf der Matte zu lassen? Mein Rücken war rund, alles hat gezogen - von Entspannung keine Spur. Es war ehrlich gesagt ziemlich frustrierend. Aber ich bin drangeblieben.
Und heute, 15 Jahre später? Unterrichte ich genau diese Asana in meiner Freitagmorgen-Stunde – und praktiziere sie ganz entspannt mit. Ich liege ruhig auf der Matte, mein Rücken, mein Nacken, meine Beine - alles fühlt sich leicht und offen an.
Was mich dabei immer wieder fasziniert: Die Entwicklung hört nie auf. Auch heute spüre ich noch Fortschritte. Mein Körper ist mit 51 Jahren beweglicher als je zuvor. Und das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.
Dankbarkeit dafür, diesen Weg gegangen zu sein. Und dafür, heute andere Menschen dabei begleiten zu dürfen.
Mich würde total interessieren: Welche Erfahrungen hast du mit Yoga gemacht? 💛
Blogeintrag vom 19.02.2023
Ecstatic Dance Munich
mit AHUREIA am 04.02.2023
Mein drittes Mal Ecstatic Dance und tatsächlich schon mein zweites Mal mit AHUREIA. Im November 2022 bin ich da reingerutscht. Aus Neugierde und weil ich den Act von AHUREIA (Instagram: @ahureia_ecstatic_ceremonies) beim Beach Yoga Festival in München verpasst habe. Und was soll ich sagen? Ich bin ein großer Fan vom Ecstatic Dance geworden.
Du fragst dich sicher, wie du dir das vorstellen kannst und was da passiert. Und ich kann dir sagen: es ist jedes Mal eine neue Reise und nichts ist wie das Mal davor. Man trifft sich in einer klassischen Turnhalle (vermutlich von einer Grundschule, da die Waschbecken in den Toiletten recht tief angebracht sind). Liebevoll ist sie mit Matten, Decken und Sitzkissen ausgestattet und durch die Deko entsteht eine magische Stimmung: an den hohen Wänden hängen Decken mit Mandalas und ein Laser simuliert einen wunderschönen Sternenhimmel. Eine engelsgleiche Stimme erhellt den Raum. Sie gehört zu der wundervollen Seele RAUSHNA (Instagram: @raushna.somos.medicina). Sie begleitet sich mit der Gitarre und man fühlt direkt die unglaubliche Wärme, die von ihr ausgeht. Ich komme sofort zu mir und meinem Herz und werde ganz ruhig und entspannt. Beim Reingehen hole ich mir dieses Mal direkt den Kakao, der zeremoniell und ohne tierische Produkte zubereitet wird. Vergiss jeglichen Geschmack, der dich an Kakao erinnert... Dieser Kakao ist anders und wirkt auch anders. Der erste Schluck ist leicht bitter und mit jedem weiteren Schluck tauchst du tiefer in das reiche Aroma dieses rituellen Tranks.
AHUREIA beginnt nach dem Opening von RAUSHNA wie ein Feuerwerk. Sie holt jeden ab und lässt niemanden lange auf dem Boden sitzen. Dieses Mal ist ihr Set wahnsinnig gefühlvoll und fast schon kuschelig, aber zwischendrin dann fast wie ein Sturm, intensiv und fordernd. Wir fließen durch ihre Musik, bis sie uns nach ca. 2 Stunden wieder musikalisch auf den Boden zurückholt und alle in befreiter Erschöpfung, noch in Trance, zu Boden sinken, um ins Hier und Jetzt zurückzukehren.
Beseelt und glücklich verlasse ich, wie jedes Mal, dieses Ereignis und mache mich, fast ein bisschen schwebend, auf den Nachhauseweg.
Du möchtest auch einmal dabei sein? Dann klick hier:
Blogeintrag vom 14.01.2023
Inner Dance
mit Ahureia am 13.01.2023
Nachdem ich Ahureia beim Ecstatic Dance in München im November das erste Mal erleben durfte und ich von dem ganzen Event sehr begeistert war, habe ich mich entschieden, zum Inner Dance zu gehen. Ich wußte nicht, was mich erwartet, aber ich war voller Vorfreude darauf. Die Location „Rote Mondin“ sollte direkt an der U-Bahn-Station am Kolumbusplatz sein. Nach etwas suchen - und ich dachte schon, ich sei die letzte - habe ich die Jurte gefunden, in der es stattfinden sollte.
Selten habe ich einen so liebevoll gestalteten Raum gesehen. Es war traumhaft und ich kam mir direkt vor, als sei ich in einer ganz anderen Welt. Der Raum wurde durch Kerzen erhellt, die liebevoll auf einer Decke am Boden im Kreis formiert waren. Auf dem Boden lagen Felle und Sitzkissen. Eine Toilette gab es auch. Das war eine sogenannte Trockentoilette, die kompostierbar ist und absolut im Einklang mit der Natur. Hier passte einfach alles zusammen. Gefühlt war ich in einer Märchenwelt. Mit mir saßen dort noch 6 weitere wunderschöne Seelen und Ahureia. Der männliche Anteil war mit fast 50% sehr hoch und hat uns alle gefreut. Es gibt also noch Hoffnung für die Männerwelt. Zunächst gab es eine Kennenlernrunde, ein sanftes Ankommen und natürlich eine Vorstellung von Ahureia und die Erklärung zu unserer heutigen Reise. Ja, es sollte wirklich eine Reise zu uns selbst werden. Wer wollte, durfte sich eine Maske über die Augen ziehen, um somit noch mehr bei sich selbst zu sein. Und dann ging es im Liegen unter kuscheligen Decken los. Die Reise konnte beginnen.
Eine Musik, die gefühlt auch nicht von dieser Welt war, lief. Das besondere daran, es war nicht nur eine Musik, sondern in mehreren Lagen geschichtete Songs liefen quasi gleichzeitig. Dabei soll der Sympathikus und der Parasympathikus angesprochen werden. Man fühlt sich wohlig, geborgen. Ich kann diesen Zustand kaum beschreiben. Man muss es erleben. Ich bin dabei so in mich und mein Inneres abgedriftet, dass ich alles um mich herum vergessen habe. Tiefe Gefühle kamen hoch und Tränen liefen. Nicht nur bei mir. Während wir auf unserer Reise waren, hat Ahureia die Musik mit Trommeln, schamanischen Hilfsmitteln und Klängen unterstützt. Nach vorherigem Fragen kam sie auch zu mir und berührte mich. Diese Berührungen an Becken, Beinen, Füßen waren eine Wohltat und ließen mich noch tiefer abtauchen. Das wohl für mich krasseste Gefühl kam, als sie stampfend durch den Raum ging und der Boden vibrierte. Ich hatte am ganzen Körper Gänsehaut.
Jede*r empfindet diese Reise sicherlich anders und ich kann nur sagen, man sollte es einmal erlebt haben. Dieses Gefühl, das dort entstanden ist, kann ich kaum in Wort fassen.
Ich werde auf jeden Fall wieder dabei sein und mich erneut auf diese Reise begehen. Ich bin so dankbar für diese Erfahrung, für die wunderbaren Seelen, die mitgereist sind und dafür, dass Ahureia in meinem Leben aufgetaucht ist.
Meine Reise ist noch lange nicht zu Ende.